Eurofer GdbR

Partner des Handwerks

Eurofer-Gruppe baut neue Logistik-Zentrale

13.10.2016



Klaus Baubeschläge heißt das Saarbrücker Stammhaus der stark wachsenden Großhandelsgruppe Eurofer. Das Unternehmen baut für 6,5 Millionen Euro in Tholey eine neue Logistik-Zentrale mitsamt Lager.

Die Saarbrücker Großhandels- und Dienstleistungsgruppe Eurofer mit ihrem Stammhaus Klaus Baubeschläge steht vor der größten Investition in ihrer mehr als 80-jährigen Firmengeschichte. Das Unternehmen errichtet für insgesamt 6,5 Millionen Euro in Tholey ein neues Logistik-Zentrum und ein Zentrallager. Der Spatenstich findet am 20. Oktober statt. Im Frühjahr 2017 soll die neue Halle, die knapp 5500 Quadratmeter umfasst, fertig sein. Wir wollen den Warenfluss zu unseren Standorten vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands damit spürbar verbessern und sie stärker miteinander vernetzen, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Roland Marekfia. Eurofer betreibt sieben Niederlassungen in Deutschland, fünf in Ostfrankreich und jeweils eine in Belgien und Luxemburg.

Das Großhandel-Angebot umfasst rund 35 000 Produkte. Das reicht von Fenstertechnik (Fenstergriffe, -beschläge oder Rollladen-Zubehör) über Türen, Türtechnik, Möbelbeschläge bis hin zu Werkzeugen, Befestigungstechnik (Dübel, Schrauben) und chemischen Produkten (Klebstoffe, Fugendichtmasse oder Montage-Schäume).

Die Hauptkunden der Handelsgruppe sind Handwerker aus den Sparten Bau- und Ausbau, die sich dort mit Material eindecken. Rund 75 Prozent des Gruppenumsatzes von rund 130 Millionen Euro umfasst dieser Bereich. Weitere 15 Prozent entfallen auf kleinere Industriebetriebe, die sich aus dem Handwerk heraus entwickelt haben. Das sind unter anderem Fenster- oder Möbelbauer, erläutert Roland Marekfia, der zusammen mit seinem Vater Klaus die Firma leitet. Der Rest sind Privatkunden und in zunehmendem Maße der Online-Handel.

Das neue Logistik-Zentrum soll dazu beitragen, dass in den Niederlassungen der Lagerbestand sinkt, die schnelle Belieferung der Handwerker jedoch weiterhin sichergestellt ist. Mit Hilfe einer neuen, computerunterstützten Warenbewirtschaftung wird uns das auch gelingen, ist Marekfia überzeugt. Dadurch sinken auch die Kosten spürbar.

Auf der anderen Seite will die Eurofer-Gruppe ihr Dienstleistungs-Angebot weiter ausbauen. Wir bieten technische Komplett-Lösungen rund um das Bauen und Renovieren an, so der Geschäftsführer. Im Trend sei beispielsweise der barrierearme Umbau von Wohnungen, wo wir die Handwerker beraten, auf was sie alles achten müssen. Dazu gehören außerdem fachspezifische Schulungen und Seminare. Denn der reine Großhandel werde wegen des hohen Wettbewerbsdrucks und der sinkenden Margen immer schwieriger. Die Eurofer-Gruppe beschäftigt rund 650 Mitarbeiter.

Quelle: Saarbrücker Zeitung, 13.10.2016


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